Dienstag, 22. Oktober 2013

Wenn alles gesagt ist..

..und doch nichts.

Schweigend sitzen sie zu Tische.

Schweigend schreien sie sich jene Enttäuschungen entgegen, welche bereits über Monate anhaltend von Wünschen her rührten, die unbeachtet geblieben in ihrer Erfüllung, zu dieser beiden hilflosen und einsam verzweifelten Wut geführt- und ihnen gleichermaßen das Sprechen untersagt hatte.



Wieso vermochten seine in jeglicher anderen Angelegenheit so zuverlässig präzise wirkenden Gedankengänge nicht zu erkennen wie es ist und was sich hinter den von Schwaden umwobenen Tiefen ihrer stolz abgewandten, im Grunde der wahren Bedeutung jedoch flehend bittenden Blicken, verbarg? Der Wahrheit den Rücken zugekehrt, vom Mut verlassen.

Nur selten noch dringen leise wimmernd die kläglichen Laute der Wogen des Kummers durch die markanten Mauern, die sich seit Einbruch der frostbringenden Herbsttage einer Festung gleich, feindlich zwischen sie geschoben- und sämtliche Versuche diese zu stürzen seither in deren Keim erstickt hatte?


So weit war es also gekommen.

So lange wurde nebeneinander und doch Welten entfern das Leben bestritten, bis das Leben selbst sie auf dem harten Boden der Tatsachen entkräftigt die Fäuste hatte spüren lassen.

Nie zuvor hatten die Begierde auf Vergeltung und das Verlangen füreinander derart nahe in ein- und demselben Raum miteinander gestanden.

Welch blutiges Duell.

Doch etwas hatte gefehlt.

Hatte trotz beider aufopfernder Hoffnung nicht wieder hergestellt werden können.



Und nun saßen sie hier.

Schweigend zu Tische.

Sich jene Fragen an den Kopf werfend, welche auszusprechen sie nie gewagt hatten, da die Angst einander zu verlieren sie bei all den Versuchen, eben diese verdrängend aus ihrer einst gemeinsam bezwungenen Welt zu verbannen, letzten Endes dominiert hatte.

..und übrigens:
"doch am meisten hasse ich dass ich dich nicht hassen kann
nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen, nicht mal ein etwas"


Hassliebe - Schwarzer Engel

Samstag, 5. Oktober 2013

If guns don´t kill people..

..why do we give people guns when they go to war? Why not just send the people? (Ozzy Osbourne)

Am Ende wird alles gut

Und ist es nicht gut, dann ist es verdammt nochmal nicht das Ende

NEIN! (Casper - Ariel) 

Nein ich schreibe nicht über die Liebe. Jedenfalls nicht über Diese. Ich wüsste noch nicht einmal, sie in Worte zu fassen.

Wie soll man denn etwas begreifen das man nicht erfassen kann? Ist es wie mit dem Glauben, mit der Religion? Ein millionenfassender Haufen blauäugiger Menschen die im Namen Gottes, Allahs, Jhwhs handeln, wie sie es nie anders gelernt haben? Alle diese Namen sprechen für Liebe. Im Krieg und Ihr ist alles erlaubt und im Zeitalter des Bangens und des Hoffens wird es legitimiert – beinahe zur Gewohnheit, über Leichen zu gehen, um seine vorgepredigten Ideale zu verfolgen, zu leben. 
Ist es nicht so?
Wieso ist es dann nicht möglich, dass – wenn jedes Geschöpf im Namen wessen auch immer doch angeblich nach Liebe strebt – ein jeder für die Verwirklichung des Gedanken daran, Gutes einander zu tun, lebt? Ich spreche nicht von Geld, nicht von Geschenken, nicht von jeglichen materiellen zusammengepunchten Wundertüten.. nein. Es genügt so oft eine helfende Hand, ein offenes Ohr, tröstende Worte. Ja ich weiß, das bekommt man ständig zu hören und langsam hängen einem diese Predigen zum Hals raus. Aber mal ehrlich, was braucht es denn mehr? Bei all den Katastrophen bleiben doch nur noch WIR Menschen UNS selbst. Weshalb also sollten wir, ausgerechnet WIR uns auch noch gegenseitig die Köpfe einschlagen?

Weniger sprechen, mehr handeln? Man studiert Philosophie doch auch nicht um sich danach für den Rest seines Lebens hinter Büchern zu verbarrikadieren, die einem den „Sinn des Lebens“ näher zu bringen verheißen!

Wenn Blicke töten können, können diese auch komplementär wirken?
Lange in die Augen eines anderen zu blicken setzt Vertrauen und Aufrichtigkeit voraus. Dahingegen erträgt der gesenkte Blick die Qualen seines inneren Wissens einer Lüge nicht.

Auch wer das Leben mit Gleichgültigkeit betrachtet, ist dem Gefühl der Liebe in etwa so fern, wie Wissenschaftler der einheitlichen Antwort nach dem Anbeginn der Zeit. Gleichgültigkeit nennt sich wohl deshalb einer der schlimmsten Feinde der Liebe.

Änderten wir unser aller Blickwinkel um nur wenige Grade und sähen wir dem Leben mit etwas mehr Liebe entgegen - wüssten wir diese sogar dann und wann in unsere kleine Wirklichkeit umzusetzen, bestünde dann die Chance darauf die Sichtweisen Einiger, von geschlossenen- zu offenen Türen, vom Kläger zum Verzeihenden, vom Einsamen zum Zweisamen umzuschwenken?
..und übrigens:
Ich kann nicht die ganze Welt ändern, aber ich kann zumindest dafür sorgen, dass die kleine Welt um mich herum eine Gute ist.

Lyrics:
The Reaper´s Yell

Verse1:
We´ve been spending too much time for borders that we built
encase ourself but don´t wanna see it
The moment when we´re ridden by the guilt
is the moment we split
and leave - to hide our blame.

Chorus:
They live for
each other
for those dreams they never had
They die for
the aims who no one thought for good.

Grow bullets
like roses
in a garden where it seems
to be a glory when you hear the yell the reaper shouts.

Verse2:
The wicked darkness runs over a land we never owned
only the weapons still light up
In fear and hatred we get drowned
and we´re not willed to stop a fight
that doesn´t end until we hit the ground!

Chorus:
They live for
each other
for those dreams they never had
They die for
the aims who no one thought for good.

Grow bullets
like roses
in a garden where it seems
to be a glory when you hear the yell the reaper shouts.

Bridge:
Hey, how people hold guns
forced to shoot the ones who pray for freedom
Hear the crying of the children
guarding all the graves 
and they know their time will come

Chorus:
They live for
each other
for those dreams they never had
They die for
the aims who no one thought for good.

Grow bullets
like roses
in a garden where it seems
to be a glory when you hear the yell the reaper shouts.